Produktionssteigerung beim Laser-Kunststoffschweißen

Neue Systemsoftware und Schweißanlagen auf der Medtec

Eine Premiere auf der Medtec: Dort stellt LPKF eine Lösung für Schweißmaschinen aus dem Bestand vor. Die Software LPKF WeldPro Light übernimmt die Prozessdaten aus ProSet 3D, nach einer einmaligen Maschinenkalibrierung gelingt die Prozessdatenübertragung problemlos.

Ein weiteres Exponat ist die kürzlich angekündigte InlineWeld 6200. Dieses System wird in kundeneigene Produktionslinien integriert. Es verfügt über eine ProfiNet-Schnittstelle und wird vollständig über das vorhandene MES angesteuert. Ganz neu auf der Medtec ist die Version mit einem Feinfokus-Laser. Diese Ausführung ist für besonders feine und präzise Schweißungen vorgesehen und kann für Schweißnähte mit einer Breite zwischen 0,7 mm und 2,5 mm eingesetzt werden.

Zu den Qualitätsansprüchen der Medizintechnik passt das LPKF TMG 3. Dieses Transmissionsmessgerät ermittelt Absorptionswerte von Bauteilen als Standalone- oder Integrationslösung in der Wellenlänge des Schweißlasers. Dank einer Zertifizierung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt werden diese Messgeräte seit Dezember 2016 mit einem Werkskalibrierschein ausgestattet und erfüllen die Maßgaben der DIN 9001 für die lückenlose Produktüberwachung im Herstellungsprozess.

Eine Lösung für die Herstellung flacher Klar-Klar-Schweißungen nutzt einen Laser mit einer Wellenlänge von rund 2000 nm. Die Schweißung erfolgt durch eine präzise Fokussierung auf die Schweißebene. Die LPKF PrecisionWeld ist ein kompaktes Schweißsystem für die Herstellung von Mikrofluidiken. Dank neuer Lasertechnologie und einer speziellen Überdruck-Spanntechnik gelingt es transparente Mikrofluidiken zu schweißen, ohne die empfindlichen Kanäle zu beinträchtigen.