LPKF leitet neue Ära bei Cochlea-Implantaten ein

Ein Cochlea-Implantat ist ein elektronisches Medizinprodukt, das chirurgisch implantiert wird und Menschen mit Gehörschäden eine Hörfähigkeit verleiht. Die Technik an sich ist bereits seit einigen Jahrzehnten verfügbar. Nun hat die Firma Todoc, ein südkoreanisches Startup-Unternehmen, mit Hilfe eines LPKF ProtoLaser R für diese Implantate ein neuartiges Elektroden-Array entwickelt.

Die Produktion wird damit deutlich wirtschaftlicher und das Ziel von Todoc, die Technik für möglichst viele Menschen auch in Entwicklungsländern zugänglich zu machen, rückt näher. Allein in Indien und China kommen jährlich mindestens 60.000 Kinder gehörlos zur Welt. Vielen von ihnen könnte mit einem Cochlea-Implantat geholfen werden. Doch die Kosten dafür sind hoch und für die meisten Menschen nicht zu realisieren.

Todoc, ein südkoreanisches Startup, hat mit einem neuartigen Fertigungsprozess ein innovatives Cochlea-Elektroden-Array entwickelt und auf den Markt gebracht. Dank der LPKF Lasersysteme ist es gelungen, erstmals 32 Kanäle auf der biokompatiblen Legierung unterzubringen. Die Herstellung wurde so weit wie möglich automatisiert. So lassen sich alle 32 Kanäle in einem Durchgang herstellen.

Die Produktion ist dadurch sehr wirtschaftlich. Todoc strebt an, mit Hilfe des neuen Implantats vielen Menschen auch in Entwicklungsländern diese ansonsten sehr kostspielige Technik verfügbar machen zu können.

Erfahren Sie mehr zu der angewandten Produktionstechnik mit dem LPKF ProtoLaser in einem Anwenderbericht, den Sie kostenlos im LPKF Knowledge Center herunterladen können.

 

Anwenderbericht 'Implantierbare neuronale Schnittstelle für Cochlea-Implantate'