Applikationstechnikerin sorgt für optimale Ergebnisse

Seit Januar 2020 ist Sibylle Steck als Applikationstechnikerin beim LPKF in Garbsen im Einsatz. Wir haben sie gefragt, ob Sie für uns mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann zu ihren Aufgaben, ihren Herausforderungen, zu unseren Produkten und ihrer Rolle als Frau im Hightech-Umfeld. Ihre Antworten lesen Sie hier:

Hallo Sibylle! Du bist ja nun noch recht frisch im Unternehmen, hast aber schon einen guten Einblick in Dein Aufgabenfeld bekommen. Was sind denn Deine Kernaufgaben? Wie erlebst Du LPKF, Deine Aufgaben, die Produkte? Plauderst Du für uns mal ein wenig aus dem Nähkästchen?
Gern – auch wenn ich natürlich nicht über vertrauliche Projekte sprechen werde. Zu mir: Ich habe mich bereits im Studium speziell für den spannenden Bereich Lasertechnologie begeistern können. Bevor ich zu LPKF kam war ich bereits hier nebenan in Garbsen beschäftigt: Beim Laserzentrum Hannover und im PZH (Produktionstechnisches Zentrum Hannover), beides Forschungseinrichtungen, die mit der Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover zusammenarbeiten.


Hast Du dort auch schon im Applikationsbereich gearbeitet?
Ja, zusätzlich zum Masterstudium als hilfswissenschaftliche Mitarbeiterin von Doktoranden und Doktorandinnen für ihre jeweilige Applikation. Ich arbeitete mit verschiedenen Lasern an der Flächenbearbeitung unterschiedlicher Materialien, dokumentierte die Ergebnisse und holte dabei immer das beste Resultat raus. Mein Aufgabenfeld bei LPKF ist nun eigenständiger und vielfältiger – und natürlich sehr kundennah.


Was heißt das genau?
Ich erstelle primär Muster für Kunden und arbeite dabei mit verschiedensten Materialien. Es ist spannend zu sehen, welche innovativen Ideen die Kunden haben und herauszufinden, ob und mit welchen Werkzeugen sich diese realisieren lassen. Gerade bei neuen Materialien ist die Herausforderung oft sehr groß. Dabei profitiere ich aber sehr von meinem Wissen über Lasertechnik und meiner Erfahrung damit. Mit welcher Wellenlänge oder welcher Leistung das Material am besten bearbeitet wird, um zu optimalen Ergebnissen zu kommen, kann ich dadurch meist schnell ermitteln. Dank der unterschiedlichen Lasersysteme von LPKF haben wir für annähernd jede Aufgabe die passende Lösung. Das muss nicht immer der Laser sein - auch die Fräsbohrplotter der LPKF ProtoMat-Serie liefern für viele Anwendungen hervorragende Ergebnisse. Die Dokumentation der Ergebnisse gehört natürlich weiterhin zu meinen Aufgaben. Mit diesen Resultaten arbeiten unsere Kunden dann ja weiter.


Hast Du schon ein Lieblingsprodukt, mit dem Du gern arbeitest?
Alle LPKF-Systeme haben ihre Berechtigung und sind für spezielle Einsatzbereiche besonders geeignet. Natürlich reizt mich das neue Lasersystem, der ProtoLaser R4. Es arbeitet mit einem UKP-Laser, der einen sehr geringen Wärmeeintrag ins Material bringt und der sehr genau arbeitet. Er ist auch mit der neuesten Software ausgestattet. Und ich muss sagen, dass ich diesen Bedienkomfort vorher so nicht kannte. Die Software ist durchdacht, enthält viele Features und ist intuitiv bedienbar. Durch die gute Steuerung ist es geradezu eine Freude, mit dem System zu arbeiten. Und ich nehme an, auch die Anwenderinnen und Anwender haben Freude an der Arbeit unseren Systemen. Besonders wenn sie damit ihre Ideen umsetzen können.


Apropos Anwenderinnen: Wie fühlst Du Dich eigentlich als Frau im Bereich Technik?
Sehr gut! Ich liebe technische Herausforderungen. Mit Männern arbeite ich genauso gern zusammen, wie mit Frauen, da die Freude an der Realisierung zählt. Aber es ist auch gar nicht mehr so ungewöhnlich, als Frau technische Herausforderungen anzunehmen. Bei LPKF, einem echten Technologieunternehmen, arbeiten viele Frauen - auch in der Entwicklung.


Danke für das Gespräch.

 

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