LPKF legt Zahlen nach neun Monaten vor

• Umsatz und EBIT für 2021 werden am unteren Rand der Prognose erwartet
• Auftragsbestand gegenüber Vorjahr verdreifacht

Das Technologieunternehmen LPKF Laser & Electronics AG hat in den ersten neun Monaten einen Konzernumsatz von 60,2 Mio. EUR erzielt, 20 % weniger als im Vorjahr. Das Unternehmen wird im laufenden Jahr wesentliche Aufträge im vierten Quartal ausliefern. Der niedrigere Umsatz nach neun Monaten führte zu einem negativen EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von ‑5,2 Mio. EUR (Vorjahr: 6,8 Mio. EUR).

Die andauernden Herausforderungen auf den globalen Beschaffungsmärkten dürften auch das vierte Quartal belasten und haben zu einer Präzisierung der Prognose für das Gesamtjahr geführt. Für das Jahr 2021 erwartet LPKF einen Konzernumsatz am unteren Rand der Prognose von 110 – 120 Mio. EUR und eine EBIT-Marge ebenfalls am unteren Rand der Prognose von 10 – 13 %. Für die folgenden Jahre erwartet LPKF weiterhin ein nachhaltiges, profitables Wachstum in allen Segmenten und bestätigt den mittelfristigen Ausblick.

Während die Umsätze im dritten Quartal hinter den Planungen zurückblieben, hat sich die Visibilität deutlich verbessert. Das bestätigen die steigenden Auftragszahlen: Der Auftragseingang stieg in den ersten neun Monaten um 38 % und liegt jetzt bei knapp 90 Mio. EUR. Allein im dritten Quartal legte der Auftragseingang um 47,7 % zu und stieg auf
38,0 Mio. EUR. Der Auftragsbestand zum 30. September hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht und erreichte knapp 68,0 Mio. EUR. Die book-to-bill Ratio liegt nach neun Monaten bei 1,5.

Christian Witt, Finanzvorstand, ist aufgrund der steigenden Auftragszahlen zuversichtlich. „Bis zum Jahresende haben wir noch einige Herausforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig sehen wir in allen Segmenten ein deutlich wachsendes Interesse an unseren Lösungen.“

Insbesondere im Segment Welding zieht das Geschäft kräftig an. Hier stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten um 35 %, der Auftragseingang sogar um über 50 %. „Durch gezielte Vertriebsinitiativen insbesondere in den Bereichen Medical, e-Mobility und Consumer Electronics haben wir viele neue Kunden weltweit erreicht und von den Vorteilen des Laserschweißens überzeugt,“ sagt Witt. Auch im Bereich der innovativen LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching) macht das Unternehmen weiter gute Fortschritte in den Projekten.

Aus Sicht des Vorstands ist LPKF operativ und strategisch gut aufgestellt. „Unsere Megatrends Miniaturisierung, Digitalisierung und Clean Production sind intakt und nehmen weiter Fahrt auf“, sagt Witt. „Das Unternehmen ist finanziell stabil und wir investieren weiter in Entwicklungsprojekte und deren Umsetzung bei unseren Kunden. Die steigenden Auftragszahlen zeigen, dass wir damit erfolgreich sind.“

Der Vorstand und alle Mitarbeiter von LPKF freuen sich, dass der Aufsichtsrat mit Dr. Klaus Fiedler einen hervorragend qualifizierten zukünftigen Vorstandsvorsitzenden für LPKF gefunden hat.

Den vollständigen 9-Monats-Finanzbericht 2021 können Sie hier herunterladen.

 

Über LPKF
Die LPKF Laser & Electronics AG ist ein führender Anbieter von laserbasierten Lösungen für die Technologieindustrie. Lasersysteme von LPKF sind für die Herstellung von Leiter-platten, Mikrochips, Automobilteilen, Solarmodulen und vielen anderen Komponenten von entscheidender Bedeutung. Das 1976 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Garbsen bei Hannover und ist über Tochtergesellschaften und Vertretungen weltweit aktiv. Die Aktien der LPKF Laser & Electronics AG werden im SDAX der Deutschen Börse gehandelt (ISIN 0006450000).

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