LPKF Fusion3D
1100

Wirtschaftlicher Einstieg in die Laser Direkt Strukturierung (LDS)

  • Flexibel, kompakt, laborgeeignet
  • Bewährte Fusion3D-Plattform
  • Für Prototypen und Kleinserienfertigung
LPKF Fusion3D 1100

Neue Produkte für die Elektronikindustrie

Kleiner, komplexer, kompakter: Moderne Elektronikgeräte stellen die Hersteller vor schwierige Herausforderungen. Eine Lösung liefern MID-Komponenten. Damit werden einfache Plastikbauteile zu hochwertigen 3D-Schaltungsträgern. Der LPKF Fusion3D 1100 öffnet einen wirtschaftlichen Weg in diese Technologie – für Kleinserien oder das 3D-Prototyping.

Vom einfachen Plastikclip zur Smartphone-Antenne: Der LPKF-LDS-Prozess führt zu neuen Produktdesigns. Auf einem Kunststoffbauteil wachsen Leiterbahnen, es wird zu einem 3D-Schaltungsträger. Der LDS-Prozess eröffnet neue, wirtschaftliche Produktionsformen – vom Einzelbauteil bis zur Massenfertigung.

Weil immer mehr Funktionen auf immer kleinerem Raum untergebracht werden, müssen bislang rein mechanisch genutzte Bauteile zusätzlich auch elektronische Funktionen übernehmen: Plastikclipse, Rahmen- elemente oder Gehäuseteile sind vielversprechende Beispiele. Grundlage für diese dreidimensionalen Schaltungsträger sind Spritzgussteile. Sie werden unter dem Gattungsbegriff Molded Interconnect Devices (MID, spritzgegossene Schaltungsträger) zusammengefasst.

Die Laser Direkt Strukturierung (LDS) hat unter den Herstellungsverfahren bereits mehr als 50 Prozent Marktanteil erzielt. Fast jedes zweite Smartphone verfügt heutzutage über ein LDS-Bauteil. Weitere Märkte sind die Automobilindustrie, die Medizintechnik und der Consumerbereich.

Der LPKF Fusion3D 1100 stellt einen preisgünstigen und flexiblen Einstieg in diese rasant wachsende Technologie dar.

Der LDS-Prozess

Für die Laser Direkt Strukturierung wird ein Bauteil im Einkomponenten-Spritzgussverfahren aus einem Kunststoff hergestellt, der mit einem Additiv versehen ist. Alle wichtigen Hersteller bieten LDS-Kunststoffe an. Auch der neu entwickelte Lack LPKF ProtoPaint LDS enthält LDS-Additive und verleiht herkömmlichen Kunststoffbauteilen diese Eigenschaften.

Der Laser strukturiert die Oberfläche, raut sie an und aktiviert das Additiv. Echte Dreidimensionalität wird durch das Nachführen des Laserfokus sowie das Drehen der Bauteile im Bearbeitungsvolumen erreicht.

An den aktivierten Strukturen lagert sich in einer stromlosen Metallisierung zunächst Kupfer an. Weitere Bäder bauen bei Bedarf zusätzlich Nickel oder Gold auf.

Der Laserstrukturierer LPKF Fusion3D 1100 senkt die Eintrittsschwelle in den Markt der 3D-Schaltungsträger. Er eignet sich zur Herstellung von Kleinserien oder erledigt das Prototyping im industriellen Bereich, ohne High-Volume-Systeme aus der Produktion zu nehmen.

Flexibilität eingebaut

Das System ist mit Rollen ausgestattet und kann problem- los bewegt werden. Damit kombiniert LPKF erprobte Systemtechnik mit einem kompakten, laborgeeigneten Aufbau. Der LPKF Fusion3D 1100 verfügt über eine große, höhenverstellbare Arbeitsfläche, die sich mit kundeneigenen Haltevorrichtungen ausstatten lässt. Ein Pilotlaser unterstützt bei der Einrichtung der Strukturierdaten.

Bewährte Technologie

Im LPKF Fusion3D 1100 kommt die gleiche Laser- Prozesseinheit wie in allen Fusion3D-Produktionssystemen zum Einsatz. Die CAM-Software, die Produktionsparameter und die Bearbeitungsfelder sind identisch. Die mit dem Fusion3D 1100 ermittelten Parameter lassen sich direkt auf das Produktionssystem übernehmen.

LPKF Fusion3D 1100 für das 3D-Prototyping

Die große, in Z-Achse verstellbare Arbeitsfläche ist hervorragend für das Prototyping geeignet, aber auch Kleinserien lassen sich damit fertigen. Der Fusion3D 1100 kann mit kundeneigenen Werkstückaufnahmen für die Zustellung der zu lasernden Teile ausgestattet werden.

Wächst mit den Anforderungen

Der Fusion3D 1100 ist standardmäßig mit einer Schnittstelle zur Automatisierung ausgestattet. Diese erlaubt es, das Bauteil-Handling zu automatisieren – zum Beispiel mit einer Dreheinheit. Der Fusion3D 1100 kann zudem zu einem Fusion3D 1000 für den Einsatz von hochentwickelten Automatisierungen umgebaut werden.

Das Produkportfolio für die LDS-Technologie

Besonders für große Bauteile geeignet: Während ein Strang mit dem Laser bearbeitet wird, fährt der zweite in Position. Damit entfallen Nebenzeiten fast vollständig.

Ausgestattet mit einem Rundschalttisch lassen sich Klein-, Mittel- und Großserien von 3D-Schaltungsträgern besonders wirtschaftlich herstellen.

Das Einsteigersystem für die Produktion von 3D-Schaltungsträgern. Der Fusion3D 1100 kann mit kundeneigenen Werkstückaufnahmen ausgestattet werden.

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Broschüre
LPKF Fusion3D 1100 (pdf - 726 KB)
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